Rechner für Blender bauen – Teil 7 – CD/DVD-Laufwerk und zusätzliche Festplatte

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In diesem Abschnitt verbauen wir folgende Teile, die ich aus meinem vorherigen Rechner recycle:

  • DVD-Laufwerk, z.B. LG GH24NSD1.AUAA10B DVD-R/RW+R/RW Bulk Sata Schwarz^ oder ähnlich, ca. 13€, für die Treiber-Installationen von den Setup-DVDs erforderlich!
  • Optional: zusätzliche interne Festplatte, ca. 90€.
    Hier habe ich noch eine alte WD5000AAKS^, die für den Moment ausreicht. Eine zusätzliche Platte ist gut als Datenspeicher, für den Aufbau und den Start des Rechners aber nicht erforderlich.

Um die Laufwerke einzubauen, stellen wir den Rechner aufrecht. Das Gehäuse bietet Platz für zwei über die Front zugängliche Laufwerke, z.B. für DVD-Laufwerke, deren Schublade sich nach außen öffnet. Interne Laufwerke wie Festplatten lassen sich in die acht weißen Schubladen einbauen.

Wenn Du wie ich ein DVD-Laufwerk und eine interne Festplatte verbauen möchtest, solltest Du am besten den unteren Platz der Frontlaufwerke und den obersten Platz der internen Laufwerke verwenden, so dass beide Geräte über das selbe Stromkabel angeschlossen werden können. Andernfalls ist die Distanz zu groß und es sind unnötiger Weise zwei Stromkabel nötig.

Wenn das CD/DVD-Laufwerk und die Festplatte möglichst nah übereinander eingebaut werden, lassen sich beide mit einem gemeinsamen Stromkabel versorgen.
Wenn das CD/DVD-Laufwerk und die Festplatte möglichst nah übereinander eingebaut werden, lassen sich beide mit einem gemeinsamen Stromkabel versorgen.

DVD-Laufwerk einbauen

Öffnen wir zunächst die Frontklappe und entfernen die Abdeckung eines der oberen Laufwerksplätze durch Lösen der Lasche. Dann wird das Laufwerk von vorne in den Platz geschoben und von innen so ausgerichtet, dass die Schraublöcher in Gehäuse und Laufwerk übereinstimmen. Anschließend mit zwei der werkzeuglosen Laufwerksschrauben befestigen.

Einsetzen des DVD-Laufwerks.
(Bild zeigt oberen Einschub, verwende besser den unteren nahe der Festplatteneinschübe.)
Einsetzen des DVD-Laufwerks.
(Bild zeigt oberen Einschub, verwende besser den unteren nahe der Festplatteneinschübe.)

Das erforderliche Stromkabel ist das mit „SATA“ beschriftete aus dem Lieferumfang des Netzteils. Dessen sechsfach-Ende wird in die mit „SATA“ beschriftete Dose des Netzteils gesteckt.

Stromkabel für Laufwerke („SATA“) mit dem Netzteil verbinden.

Das andere Ende des SATA-Kabels bietet drei Stecker mit denen sich also drei Geräte gleichzeitig mit Strom versorgen lassen, sofern sie so eingebaut wurden, dass die Distanz zwischen den Geräten sehr kurz ist. Den ersten Stecker verbinden wir mit dem Stromeingang des DVD-Laufwerks, so dass die beiden nachfolgenden Stecker als loses Kabelende hängen bleiben (da kommt dann noch die Festplatte dran).

Direkt daneben stecken wir das SATA-Datenkabel in das DVD-Laufwerk. Dafür wird ein Kabel mitgeliefert, dessen Stecker an einem Ende rechtwinklig verläuft. Diese Seite an das Laufwerk anschließen.

SATA-Stromkabel am DVD-Laufwerk und rechtwinkliger Datenstecker für den Steckplatz direkt daneben.

Das andere Ende des SATA-Datenkabels wird in den Steckerblock auf dem Mainboard (unterhalb der Grafikkarte) gesteckt. Die richtige Position ist der SATA1-Steckplatz ganz unten hinten.

Das gerade Ende des SATA-Datenkabels wird auf dem Board in den hinteren unteren SATA-Platz gesteckt (so dass die silberne Seite sichtbar ist).

Zusätzliche interne Festplatte (HDD)

Weil wir ja schon unseren SSD-Speicher als Hauptfestplatte eingebaut haben, ist der Einbau einer zusätzlichen Festplatte zum Betrieb des Rechners nicht zwingend erforderlich. Da ich allerdings noch eine intakte Festplatte aus meinem vorherigen Rechner habe, baue ich diese noch als zusätzlichen Datenspeicherplatz ein.

Als erstes ziehen wir die oberste weiße Schublade heraus und setzen die runden Gummipuffer in vier Löcher ein. Welche Löcher die richtigen sind, hängt von der Position der Schraublöcher in der Festplatte und der gewünschten Ausrichtung im Gehäuse ab.

Einsetzen der Gummi-Puffer in der Festplattenschublade.

Wenn die Festplatte in die Schublade eingelegt wird, sollte es möglich sein, sie mit Hilfe der 3.5″-Schrauben von unten durch die Gummipuffer festzuschrauben. Die Ausrichtung der Platte wähle ich so, dass die Anschlüsse nach vorne (Seite mit den weißen Spangen der Schublade) zeigen, so dass ich sie bequem verkabeln kann.

Festschrauben der Festplatte in der Schublade.

Die Verkabelung folgt dem gleichen Prinzip wie wir es schon beim DVD-Laufwerk gemacht haben, allerdings hat das zweite SATA-Kabel gerade Stecker an beiden Enden. Eines wird in die Festplatte gesteckt (nur ein Anschluss passt), das zweite Ende kommt wiederum in den SATA-Block auf dem Motherboard. Die Position SATA2 ist dabei direkt vor dem bereits eingesteckten SATA1-Steckplatz, die Stecker verdecken sich also.

Der zweite SATA-Daten-Stecker wird auf den Steckplatz direkt vor/über dem vorherigen SATA-Stecker gesetzt.
Der zweite SATA-Daten-Stecker wird auf den Steckplatz direkt vor/über dem vorherigen SATA-Stecker gesetzt.

Wenn Festplatte und DVD-Laufwerk direkt nebeneinander eingebaut wurden, dann sollte jetzt das freie Ende des SATA-Stromkabels gerade so in die Festplatte passen, so dass DVD-Laufwerk und Festplatte über ein gemeinsames Stromkabel versorgt werden.

Verkabelung der zusätzlichen Laufwerke. DVD-Laufwerk und Festplatte haben jeweils ihr eigenes Datenkabel, verwenden aber ein gemeinsames Stromkabel.

Inhalt dieses Specials

Dr. René Bühling

Hi, mein Name ist René und ich möchte Dir dabei helfen, deinen Traum vom eigenen Computerspiel Wirklichkeit werden zu lassen. Mein erstes kommerziell veröffentlichtes Spiel habe ich Mitte der 1990er Jahre als Hobby-Projekt mit einem Basic-Dialekt unter Windows entwickelt. Seither verfolge ich das Thema Spieleentwicklung in Hobby, Studium und Beruf. Ich habe über 20 Jahre Erfahrung in allen Phasen des Entwicklungsprozesses, die ich gerne mit dir teilen möchte.

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